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Balintgruppenarbeit
Was ist Balintgruppenarbeit?
Balintgruppenarbeit ist eine Art von kollegialer Fallberatung oder Fallsupervision. In Balintgruppen steht das Verstehen der unbewussten Anteile im Beratungsprozess und in der Beratungsbeziehung im Mittelpunkt.
Es ist die gemeinschaftliche Aufgabe der Gruppe, Emotionen und Assoziationen zu teilen, die nach der Fallbeschreibung durch den/die Fallgeber: in in den Gruppenmitgliedern entstehen.
Diese werden in der Gruppe geteilt. Durch die Unterschiedlichkeit der Gruppenteilnehmer:innen werden bisher nicht bewusste Facetten der Beratungsbeziehung sichtbar, vertiefte Einsichten in etwaige Verwicklungen werden gewonnen.
Die eigenen Handlungsoptionen erweitern sich und lassen eine größere berufliche Zufriedenheit entstehen.
Für wen eignet sich Balintgruppenarbeit
Alle die helfenden oder beratenden professionellen Beziehungen zu anderen Menschen stehen:
Sozial-Arbeitende, Pädagog:innen, Berater:innen, Pfleger:innen, Ärzt:innen, Führungskräfte....
Gibt es Voraussetzungen, die man erfüllen muss?
Um in einer Balintgruppe ertragreich arbeiten zu können, braucht man Freiheit im Kopf, die vielfältigen Aspekte von relevanten Beziehungen in Beratung, Begleitung, Führung von Menschen zu beforschen und die eigenen auch emotionalen Anteile zu reflektieren. Neugier und Spaß am professionellen „Beziehungs-Tieftauchen“ ist sinnvoll.
Wer ist Michael Bálint?
Michael Bálint (1896 – 1970), Mediziner und Psychoanalytiker in Budapest (HU), später Tavistock (GB), hat zusammen mit seiner Frau Enid Bálint die Balintgruppenarbeit für Ärzt: innen, später auch für Sozialarbeiter: innen begründet.
Achtung:
In Balintgruppen wird prozess- und entdeckungsorientiert gearbeitet - keine Lösungsorientierung! Auch handelt es sich trotz der intensiven Erfahrung nicht um Selbsterfahrung, jedoch wird die Selbsterkenntnis mit Sicherweit erweitert.
