Der Twist im Zwist ist gelungen

Die 12. TOPS-Tage 2026 sind Geschichte: Über 85 Teilnehmende und 30 Mitwirkende aus Supervision, Beratung, Wissenschaft, Kommunalpolitik, Gewerkschaften, NGOs und Polizei haben gemeinsam erkundet: Was macht gemeinsames Handeln trotz Dissens möglich?

Dazu hatten wir starke Vorträge von Heinz Bude zu Solidarität und Juliane von Reppert-Bismarck zu sinnvollen Diskursen in Zeiten von Fake News und Lügen.

Ein großes Dankeschön an die kundigen "Twister", die ihre Praxis zur Diskussion gestellt haben: Michael Braun, Alexandra Caterbow, Simone Holderried, Corinna Korb, Anna Malunat, Sahar Vahdati, Nele Kreuzer und Petra Dunker.

Zur Frage "Wie wird aus Uneinigkeit Handlungsfähigkeit?" haben Harald Rüster, Kai Alhanen, Babette Julia Brinkmann und Alexandra Caterbow haben ihre innovative Herangehensweisen vorgestellt.

Das Besondere: Der Twist im Zwist blieb nicht abstrakt. Er wurde erlebbar – zum Beispiel in der lebhaften Diskussion nach dem Gespräch zwischen Susanne Holzbauer und Oliver Koenig über das Konformitätsproblem in Gruppen. Plötzlich saß der Dissens mitten unter uns. Und das Bemühen um das gegenseitige Verstehen war trotzdem spürbar.

Unser herzlicher Dank gilt der Vorbereitungsgruppe – Dr. Karl Schattenhofer, Susanne Holzbauer, Thomas Vogl und Babette Brinkmann – für ihre engagierte und inspirierende Arbeit an diesem Programm. Danke auch an die weiteren TOPS-Mitglieder Rosa Budziat, Hubert Kuhn, Prof. Dr. Marc Simon und Cornelia Schneider für Ihre Beiträge und die Unterstützung.

Und natürlich: Danke an alle Mitwirkenden, die ihre Erfahrungen aus Tarifverhandlungen, internationalen Abkommen, Fraktionsarbeit, Eheberatung, Tanz und vielem mehr so offen geteilt haben – und an alle Teilnehmenden, die den Raum mit Leben, Fragen und Mut gefüllt haben.

Bis zur nächsten Begegnung.