Selbstorganisation - Gruppendynamik

Selbstorganisation & Gruppendynamik

Systematik nach Elisabeth Hürter & Dr. Otto Hürter · TOPS München-Berlin e.V.

Selbstorganisation Gruppendynamik
Politisch-emanzipatorische Bedeutung Interdisziplinäres systemtheoretisches Konzept Forschung Anwendung (angewandte Gruppendynamik)
Gruppenebene,
soziale Systeme
(Neue) soziale Bewegung(en):

  • Friedensbewegung
  • Ökologiebewegung
  • Dritte-Welt-Bewegung
  • Frauenbewegung
  • Selbsthilfebewegung
(Bestimmte) physikalische, chemische, biologische und soziale Systeme sind eigengesetzlich – autonom (autopoietisch). Dynamik in kleinen face-to-face Gruppen. Stichworte:

  • Prozesshaftigkeit
  • Normen & Rollen
  • Macht & Führungsstile
  • Soziale Beeinflussung
  • Teamarbeit
  • Gruppen in Organisationen
Trainingsgruppe als Prototyp der sich selbst reflektierenden und selbststeuernden Gruppe:

  • Teamentwicklung
  • Teamberatung
  • Supervision
Individuelle Ebene,
psychische Systeme
Als therapeutischer, sozialpädagogischer und gemeindepsychologischer Ansatz:

  • „Empowerment"
  • Ressourcenorientierung
  • Netzwerkorientierung
  • Erweiterung individueller Handlungsmöglichkeiten
Psychische Systeme sind autonom, können Selbstbewusstsein entwickeln und sich über Selbsterfahrung steuern. Wechselwirkung Individuum – Gruppe.
Persönliches Wachstum in Beziehung zum Gruppenwachstum.
  • Selbsterfahrung
  • Sensitivity-Training
  • Verhaltenslernen & Steuerung über Feedback
  • „Schulung demokratischer Verhaltensweisen"

Selbstorganisation (Systemverständnis)

Selbststeuerung (Einflussnahme)