Metakommunikation

Die griechische Vorsilbe „meta“ bedeutet „inmitten“, „zwischen“, „hinter“, „nach“. Metakommunikation ist demnach die Kommunikation „zwischen den Zeilen oder Sätzen“. Sie wird allgemein verstanden als das Gespräch über die Art und Weise, das „Wie“ der Kommunikation, im Unterschied zu den Inhalten und Themen, dem „Was“ der Kommunikation.

Metakommunikation kann sich zum Beispiel beziehen auf die Form des Gesprächs (Rahmen, Ort, Zeit, Anlass, Beteiligte und Unbeteiligte), Muster im Gesprächsverlauf, Themen im Vorder- und im Hintergrund oder die Beziehungen der Gesprächspartner. Zu beachten ist, dass Kommunikation hier nicht nur Sprache bedeutet (Kommunikation im engeren Sinne), sondern auch die nicht sprachliche Gestaltung des Kontakts.

Chancen der Metakommunikation:

  • Die Reflexion von Kommunikation, insbesondere bei Konflikten, ist ein wesentliches Steuerungsinstrument.
  • Der Ebenenwechsel bei Blockaden auf der Sachebene kann diese lösen und bessere Ergebnisse ermöglichen.

Risiken von Metakommunikation:

  • Die Beteiligten können heikle, tabuisierte Themen nicht konstruktiv bearbeiten.
  • Feedback wird zur Abwertung des anderen eingesetzt.
  • Die Sachebene kommt zu kurz, Metakommunikation wird zum Selbstzweck.