Training
Organisationsentwicklung
Personalentwicklung
Supervision
Teamsupervision
Sowohl ein bestehendes als auch ein neu gebildetes Arbeitsteam in einer Organisation hat eine Geschichte, Gegenwart und Zukunft („family lab“), dies gilt es bei der Teamsupervision zu berücksichtigen. Teamsupervision zielt darauf ab, die Arbeitsfähigkeit des Teams zu stabilisieren, wieder herzustellen oder zu steigern. Da diese Maßnahme in der Regel von der Organisation bezahlt wird, ist es sinnvoll einen Dreieckskontrakt zu schließen, verbunden mit einer Auftragsklärung. Als Grundlage brauchen die Supervisorinnen und Supervisoren ein Modell von Teamarbeit, das ihren Blick nicht nur auf das sichtbare Kommunikationsgeschehen richtet, sondern auch auf den Kontext und die Rahmenbedingen des Systems, dessen Erhalt und Entwicklung sowie die Bedürfnisbefriedigung der Einzelnen.
Ein systemisch-gruppendynamisches Modell von Teamarbeit findet sich in → Edding/Schattenhofer 2012 (siehe unten).
Zentrale Aspekte bei der Teamsupervision:
- Die äußere und innere Umwelt von Teams
- Die drei grundlegenden Funktionen von Teams
- Verschiedene Typen von Teamarbeit und Teams
- „History matters“
- Normen und Rollen
- Reflexivität von Teams
Neben der → Gruppendynamik wirken die Organisations- und die Felddynamik.
Mehr lesen:
Budziat, R., Kuhn, H. (2021): Gruppen und Teams professionell beraten und leiten. Handbuch für die systemische Praxis, Göttingen: Vandenhoeck& Ruprecht.
Edding, Cornelia/Schattenhofer, Karl (2012): Einführung in die Teamarbeit, Heidelberg: Carl-Auer Verlag.
Obermeyer, Klaus/Pühl, Harald (2015): Teamcoaching und Teamsupervision. Göttingen: V&R-Verlag.
